1. Herren feiert Achtungserfolg gegen den SC Drispenstedt!
Vor Spielbeginn hielten die Zuschauer, Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter eine Schweigeminute zu Ehren des kürzlich verstorbenen Jürgen Seiler statt. In dieser Minute gedachten alle Anwesenden dem netten hilfsbereiten Freund und Förderer des Himmelsthürer Fußballs. Noch einmal - danke für alles Jürgen!

Nun zum sportlichen. Das Spiel begann mit einer hohen Intensität. Die Gäste von der Borsigstraße zogen direkt ihr gefährliches offensives Spiel auf ohne dabei zunächst zu Torchancen zu kommen, denn unsere Mannen hielten geschickt dagegen. Bereits nach fünf Minuten bewährte sich die Himmelsthürer Taktik hinten sicher zu stehen, schnell umzuschalten und schließlich erfolgreich zu zuschlagen. TuS-Kapitän Steffen Reinecke schlug nach Ballgewinn einen guten Flugball in den Lauf des startenden Janko Kempas. Kempa kam zwar nicht direkt an das Leder verursachte aber eine missglückte Abwehraktion des SCD, sodass Sean Geisinger an den Ball kam und aus 30m über den herauseilenden SC-Keeper ins Tor schoss! 1:0!
Beflügelt vom frühen Führungstor verteidigte die Genc-Elf in der Folge die Angriffe der Drispenstedter gut. Dennoch wurde es bei einem abgeblockten Schuss sowie einem Kopfball etwas brenzlig. Auf der Gegenseite kamen unsere Grün-Weißen durch einzelne Nadelstiche gefährlich vor das Tor, doch auch hier ohne Erfolg.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff besaßen die Gäste die beste Möglichkeit um auszugleich, doch SC-Angreifer Bardhyl Avdiu scheiterte mit einem strammen Schuss aus 12m an einer guten Parade von Hth-Keeper Lennart Reinecke.

Halbzeitstand 1:0

Voller Tatendrang kamen die Hausherren aus den Katakomben und erwischten den SC eiskalt in der 47. Spielminute. Geisinger schlug einen Eckball bretthart in die Gefahrenzone, wo der aufgerückte Simon Balzer zum Abschluss kam. SC-Keeper Christian Busche konnte die Granate zwar ganz stark ans Aluminium lenken, doch zum Glück der Grün-Weißen stand S. Reinecke beim Abpraller goldrichtig und köpfte zum viel umjubelten 2:0 ein!
Mit fortlaufender Spielzeit entwickelte sich ein hitziges Spiel mit vielen Offensivbemühungen des Sportclubs, dem der TuS-Grün-Weiß allerdings mit vereinten Kräften entgegenhielt. SC-Spieler Michael Segieth wurde einmal im Strafraum freigespielt, scheiterte aber am Außennetz.
Im perfekten Augenblick, während der Druckphase der Gäste, konnte TuS-Spielertrainer Philipp Lindenbaum das vorentscheidende 3:0 erzielen. Eine Hereingabe von unserer linken Angriffsseite erreichte Lindenbaum, welcher anschließend seine tolle Schusstechnik unter Beweis stellte und das Spielgerät im Netz einschweißte! (68. Spielminute)
Nun verflachte die Partie - ein Tor sollte dennoch fallen. Im Anschluss an einem aufgenommenen Rückpass wurde der Genc-Elf ein indirekter Freistoß im Strafraum zugesprochen. S. Reinecke führte aus und Lindebaum sah die Lücke der sich auf der Torlinie befindenen Mauer, die er in der 77. Minute zum 4:0 zu Nutzen wusste.

Endstand 4:0

Fazit: In einem hart umkämpften Spiel bissen sich die Grün-Weiß-Akteure in jeden Zweikampf hinein. Jeder Fehler eines Kameraden wurde durch eine geschlossene Mannschaftsleistung stets ausgebügelt, weshalb sich unser Team diese 3 Punkte redlich verdient hat. Dies war jedoch alles andere als ein Selbstläufer, da der SC Drispenstedt durch seine offensive Spielweise stets gefährlich blieb. In dieser Partie lässt sich wirklich kein Grün-Weiß-Spieler hervorheben, denn es waren einfach alle super drauf! Abschließend gilt es auch die starke Leistung des Schiedsrichtergespanns hervorzuheben, die auch in der ein oder anderen brenzligen Situation einen kühlen Kopf behielten und somit ebenfalls einen guten Job machten.

#allesfürdenTuS

Auswechselbank: Marcel Nowak, Jonas Hartmann, Ismail Akman (70. Spielminute: Einwechslung für Janko Kempa), Julian Kaluza (78. Spielminute: Einwechslung für Marc Grayek) und Fares Hakim (82. Spielminute: Einwechslung für Philipp Lindenbaum)

Aufstellung: Lennart Reinecke, Dustin Schnepp, Simon Balzer, Nils Kutscher, Marco Ohle, Patrick Sterling, Steffen Reinecke (C), Marc Grayek, Janko Kempa, Sean Geisinger und Philipp Lindenbaum


 
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